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Es war die Lerche Autor: Ephraim Kishon  »Romeo und Julia«: das größte Liebespaar aller Zeiten. „Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern“, wer kennt nicht diese liebenden Worte. Doch ihre Liebe konnte nur durch den dramatischen Tod der beiden ihren mystischen Charakter erhalten und zur Vollkommenheit gelangen. Einfach perfekt! Doch was wäre geschehen, wenn Julia rechtzeitig erwacht wäre und die beiden 29 Jahre später noch in Verona lebten? Genau diese Geschichte erzählt Kishon in seiner Satire »Es war die Lerche«. Selbst das bekannteste Liebespaar der Weltgeschichte bleibt nicht von den täglichen Streitereien des Ehealltags verschont. Der Ballettlehrer Romeo und die Hausfrau Julia sind zudem mit ihrer 14jäigen pubertierenden Tochter geschlagen. Diese hat nur Verachtung für ihre Eltern übrig: „Aber was das Leben wirklich lebenswert mach, davon habt ihr keine Ahnung! Romeo und Julia! Was wisst den ihr zwei von Liebe!“ Herr Montague hat nur noch Augen für seine Wärmflasche Lisa. Und Frau Montague- Capulet ist mit ihren 43 Jahren auch nicht mehr die veroneser Schönheit. Doch Rettung naht. Der nicht mehr ganz taufrische William Shakespeare erscheint als Geist um seine Werk zu vollenden: Er will die beiden abermals in den Selbstmord treiben. Tochter Lucretia verliebt sich in den unerlälich dichtenden Willie und die beiden wollen in die Welt hinaus ziehen um zu erfahren, was Liebe ist. Womit Romeo aber gar nicht einverstanden ist. „Kommt nicht in Frage. Vergiss nicht, dass der Kerl deine Mutter und mich beinahe umgebracht hat.“ Weitere Personen der Handlung sind Pater Lorenzo und die alte Amme von Julia. Das Stück wird durch zahlreiche Zitate aus Shakespeare-Originalen bereichert (nicht nur aus Romeo und Julia). Deren kunstvolle Einarbeitung die umfassende Textkenntnis Ephraim Kishons zeigt.
Mitwirkende Gröber Herry Miller Josef Dicht Anna Jordan Lydia Regie Jordan Bernhard Bühnenbild Jordan Bernhard Maske/Frisuren Klimmer Franziska Huter Regina Technik Auer Thomas Scherl Armin Graphik/Foto Huter Elmar