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André Messing, arbeitsloser Archäologe, liebevoller Muttersohn, naiver, vertrauensseliger, potenter Kind-Mann und Grießbrei-Liebhaber mit dem "gewissen Nichts" erhält von seiner Gattin, einer egozentrischen Bestattungsinstitutsbesitzerin, just zu seinem Geburtstagsfest den Scheidungsantrag. Sein in juristischen Winkelzügen bewanderter Freund ist mit außergewöhnlichem Rat schnell zur Stelle, um André in seinem Wunsch zu unterstützen, diese Scheidung zu verhindern:
André soll der Show eines Hypnotiseurs beiwohnen und vortäuschen, der frühkindlichen Phase, in die er transzendiert würde, nicht mehr entrinnen zu können. Der als nicht zurechnungsfähig erklärte André könnte somit nicht mehr geschieden werden, erhielte die Entschädigungssumme und behielte seine Ehefrau als Vormund.
Der Clou misslingt, der "besonders suggestible" Archäologe bleibt dem Kleinkindstadium tatsächlich verhaftet und lässt sich weder von den ihm Nahestehenden noch von dem herbeizitierten Hypnotisieur und dessen massivem Einsatz der Zauberformel "Perlacke" aus seinem reduzierten Bewusstseinszustand befreien. Nur die während einer Untersuchung unter den Zudringlichkeiten des "Kleinkindes" verabreichte Ohrfeige einer als Gutachterin eingesetzten Kassenpsychologin führt den Hypnotisierten vorerst in die Erwachsenenwelt zurück, ohne das davon zunächst Notiz genommen wird. Hier wird er Zeuge eines Gesprächs zwischen Ehefrau und Schulfreund, dessen Inhalt in seiner Deutlichkeit nicht daran zweifeln lässt, dass er in ein Heim abgeschoben werden soll. Sein kurzes Aufbegehren wird jedoch sehr schnell von seiner Frau mit der zum Einsatz gebrachten Hypnoseformel "Perlicke" erstickt. André versinkt erneut in geistiger Frühkindlichkeit und soll in Zukunft nur noch zur Erfüllung seiner männlichen Pflicht mit einer Ohrfeige geweckt werden.Perlicke-Perlacke" ist eine höchst humorvolle Komödie über eine Ehekrise und ihre ungewöhnliche Beilegung, die von der Tierimprovisation über den Alltagsneurotiker bis zum Klein-kindimitat ein reizvolles Spektrum bietet. Sie ist bitterböse und mit einer genialen Lust an der Schadenfreude.
Perlicke Perlacke Autor: Lutz Backes
Mitwirkende Peppi Spiss Klaudia Scalet Lydia Jordan Josef Miller Manuela Gschwandtner Regie H.C. Obernberger Katharina Spiss Bühnenbild Bernhard Jordan Peppi Spiss Maske/Frisuren  Manuela Glos Anita Gschwandtner Technik Armin Scherl